Ulcus cruris venosum

Ulcus cruris venosum oder: offenes Bein

Chronische Venenerkrankungen sind sehr häufig. Bei fortschreitender Erkrankung treten Krampfadern und Symptome einer chronisch venösen Insuffizienz auf, die bereits mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität einhergehen. Ein Ulcus cruris venosum, das sogenannte offene Bein, ist jedoch die schwerwiegendste Erscheinung dieser Funktionsstörung.


Bei gestörtem Bluttransport im Bein wird das Blut nicht schnell genug zum Herzen zurücktransportiert. Es sammelt sich in den Venen des Unterschenkels und übt Druck auf die Venenwände aus. Flüssigkeit sammelt sich im umliegenden Gewebe, wodurch die Beine anschwellen. Dies beeinträchtigt auch die Versorgung der Haut und des darunterliegenden Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen. Dieser Mangel kann auf lange Sicht zu schlecht heilenden Wunden führen, die unter einer Reihe von Namen bekannt sind, wie z. B.Beingeschwür, venöses Beingeschwür oder offenes Bein (Ulcus cruris venosum).

Symptome eines offenen Beins: worauf Sie achten müssen

Die venöse Insuffizienz ist die häufigste Ursache für Beingeschwüre. Darüber hinaus sind tiefe Venenthrombosen, arterielle Insuffizienz, Diabetes mellitus, Infektionen und andere weniger häufige Ursachen für die Entstehung venöser Beingeschwüre verantwortlich. Sie sollten sich schnellstmöglich an Ihren Arzt wenden und sich behandeln lassen, wenn eines der folgenden Symptome eines Ulcus cruris auftritt:

  • Offene Wunde
  • Schwellung, Krämpfe, Schweregefühl und allgemeine Beschwerden in den Beinen oder Knöcheln
  • Krampfadern
  • Rötliche, trockene und juckende Haut
  • Verfärbte Haut, die sich um das Geschwür herum leicht hart anfühlt
  • Im Falle einer Infektion: erhöhte Schmerzen, unangehnemer Geruch, Ausfluss des Geschwürs, Rötung und Schwellung im betroffenen Bereich

 

Ursachen und Risikofaktoren eines offenen Beins (venösen Ulcus)

Die folgenden Faktoren tragen zu einem höheren Risiko für die Entwicklung eines venösen Geschwürs bei:

Behandlung bei offenem Bein

Die Kompressionstherapie ist neben der modernen Wundversorgung wie der Cutimed-Produktreihe ein wichtiger Bestandteil der Behandlung eines Ulcus Cruris. Das Tragen von Kompressionsbandagen oder Kompressionsstrümpfen verbessert die Fähigkeit des Blutes, zum Herzen zu fließen, und erhöht die Heilungschancen erheblich. Beispielsweise wurde JOBST UlcerCare speziell als 2-in-1-Kompressionssystem entwickelt, um diesen therapeutischen Nutzen zu erzielen. Es besteht aus einem Unterziehstrumpf, um die Wundauflage zu fixieren, und einem äußeren Strumpf, um das medizinisch notwendige Maß an Kompression bereitzustellen.

Wenn Sie an venösen Beingeschwüren leiden, sollten Sie auch viel Sport treiben, um die Durchblutung durch Aktivieren der Wadenmuskelpumpe zu stimulieren. Wenn Sie übergewichtig sind, ist es auch ratsam, Ihr Körpergewicht zu reduzieren, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

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