Was hilft gegen ein Unterschenkelgeschwür?

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Bei einem venösen Ulcus cruris ist neben einer modernen Wundversorgung die Kompressionstherapie wichtig. Das Tragen von Kompressionsverbänden oder Kompressionsstrümpfen verbessert die Fließfähigkeit des Blutes Richtung Herz und steigert die Heilungschancen beträchtlich. Wenn Sie betroffen sind, sollten Sie sich außerdem viel bewegen, um die Blutzirkulation durch Betätigung der Waden-Muskel-Pumpe anzukurbeln. Übergewichtige Personen sollten unterstützend ihr Körpergewicht reduzieren.

Bei einem arteriellen Ulcus cruris ist das Rauchen ein entscheidender Faktor. Rauchen verzögert die Heilung und steigert das Risiko, dass ein arterieller Ulcus erneut auftritt. Auch hierbei gilt es, Übergewicht zu reduzieren und sich viel zu bewegen. Außerdem ist es wichtig, bequeme Schuhe zu tragen. Insbesondere Diabetiker sollten auf einen gut eingestellten Blutzuckerspiegel und eine Verbesserung der arteriellen Versorgung achten. Auch der regelmäßige Termin bei der medizinischen Fußpflege ist hilfreich, wenn es darum geht, durch Kontrolle auf Wunden und Tipps zur regelmäßigen Begutachtung der Füße das Risiko für einen „diabetischen Fuß“ zu senken.

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