Wie kann Kompression mir helfen?

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Kompressionsbehandlung mit Kompressionsstrümpfen eignet sich zum einen sehr gut als vorbeugende Maßnahme bei schweren, geschwollenen und müden Beinen, Knöcheln und Füßen. Sie wird auch in der postoperativen Behandlung, wie z. B. nach der Verödung oder operativen Entfernung von Krampfadern, oder bei der Nachsorge von Thrombosen eingesetzt. Mit medizinischen Kompressionsversorgungen werden die Venen genau dort unterstützt, wo sie am meisten Hilfe benötigen: von der Fessel aufwärts. Die Blutzirkulation im Bein wird somit spürbar verbessert. Das heißt: Der Blutfluss normalisiert sich, die Venenklappen können wieder besser schließen und die typischen Beschwerden, wie beispielsweise schwere Beine, klingen ab.

Kompressionsversorgung ist zum anderen auch eine wichtige Komponente in der Behandlung von Lymphödemen. Ein Lymphödem ist eine Störung oder ein Defekt des Lymphgefäßsystems. Dadurch können Flüssigkeit, Proteine und Zellabfallprodukte nicht vollständig aus dem Gewebe getragen werden, sodass die betroffene Körperregion anschwillt. Kompression übt von außen Druck auf das Gewebe aus. Zum einen wird der Abtransport der überschüssigen Flüssigkeit durch das Lymphgefäßsystem erleichtert, zum anderen kann eine weitere Ausdehnung der betroffenen Körperregion verhindert werden.

Fragen Sie Ihren Arzt, einen Dermatologen, Phlebologen oder Angiologen. Er gibt Ihnen gerne detaillierte Auskunft über die Anwendungsmöglichkeiten von Kompressionsversorgungen.

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höher als im Liegen ist der Druck in den knöchelnahen Venen im Stehen

Quelle: Klinke: Physiologie, Stuttgart 2010
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