Thrombose

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Wenn Blutgefäße verstopfen

Wahrscheinlich haben Sie sich auch schon einmal in den Finger geschnitten. Dann wissen Sie: Normalerweise ist es ein großer Vorteil für uns, dass unser Blut gerinnt und Wunden schließen kann! Findet dieser Gerinnungsprozess jedoch zur Unzeit statt, kann das negative Folgen haben: Ein Blutpfropf (Thrombus) an der falschen Stelle kann den Blutfluss ganz oder teilweise stoppen und so die Blutversorgung zu den Organen unterbrechen.

In einer Arterie kann solch ein Blutpfropf im Extremfall einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall verursachen. Häufiger passieren solche Blockaden aber in den Venen; besonders in den Beinen. Man klassifiziert sie entweder als oberflächliche oder als tiefe Beinvenenthrombose.

Im Gegensatz zur oberflächlichen ist eine Thrombose in den tiefen Beinvenen weitaus gefährlicher. Wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird, kann sie nämlich zu einem lebenslangen Leiden, dem sogenannten postthrombotischen Syndrom, und im Extremfall sogar zu einer tödlichen Lungenembolie führen.

Eine Thrombose im tiefen Venensystem muss also sofort fachärztlich behandelt werden.

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