Was genau sind Krampfadern?

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Krampfadern

Jeder kennt die bläulichen Blutgefäße, die z. B. in den Kniekehlen oder an den Unterschenkeln und Knöcheln sichtbar werden: Von Varizen, wie man sie fachsprachlich nennt, bleibt auf lange Sicht kaum jemand verschont.

Eine Krampfader ist eine erweiterte geschlängelte Vene in der Haut und im Unterhautfettgewebe, in der die Venenklappen nicht mehr funktionieren. In diesen krankhaft veränderten Venen wird das Blut im Stehen oder Sitzen nicht mehr rasch genug zum Herzen zurücktransportiert. Es kommt zum sogenannten "Venenstau".

Krampfadern treten in verschiedenen Ausprägungen auf, die nicht zwangsläufig medizinisch behandelt werden müssen. Ein typisches Symptom dafür sind schwere Beine; sie schwellen an und jucken manchmal. Nachts können Wadenkrämpfe auftreten; eventuell verfärbt sich die Haut. Ein Risiko, das Krampfadern mit sich bringen können, ist eine Unterversorgung des Gewebes rundherum, die zu schlecht verheilenden Wunden führen kann. Aber wie entstehen eigentlich Krampfadern?

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