Thromboseversorgung im Krankenbett

Jobst Relaunch

Es ist schon ärgerlich genug, ans Krankenbett gefesselt zu sein. Zusätzlich kommt dann noch das Thromboserisiko hinzu. Generell steigt die Gefahr einer Thrombose immer dann an, wenn sich das Blut in den Beinen staut. Das betrifft vor allem Patienten, die länger als drei Tage bettlägerig sind. Aber auch, wenn Sie einen Gips- oder Druckverband tragen müssen, sollten Sie wachsam sein.

Denn im ruhiggestellten Körperteil verlangsamt sich nicht nur der Blutstrom – auch die Beinmuskulatur erschlafft. Ohne die Unterstützung der Muskelpumpe kann das Blut nicht mehr so effektiv transportiert werden – es versackt in den Venen. Kommen diese Faktoren zusammen, wird Ihr Arzt eine Thrombosevorsorge anordnen. In der Regel besteht diese aus aktiven und passiven Bewegungsübungen, kombiniert mit einer Kompressionsversorgung wie z. B. Kompressionsstrümpfen und eventuell gerinnungshemmenden Medikamenten wie Heparin.

Tiefe Venenthrombosen kommen bei Operationen und bettlägerigen Patienten gehäuft vor

Quelle: www.medizin-netz.de
Thromboserisiken
Thromboserisiken
Thromboserisiken
Kompressionsprodukte
Händlersuche